Von Grenada nach Martinique

Für mich ist es immer wieder faszinierend neue Länder kennen zu lernen. Ich liebe es in die Kultur der dort lebenden Menschen einzutauchen und sie bei ihren täglichen Tätigkeiten zu beobachten. Dabei finde ich es sehr wichtig sehr offen und höflich vorzugehen. In der Karibik sind die Menschen, die küstennah leben Touristen gewöhnt, jedoch reist man etwas tiefer ins Landesinnere, merkt man eindeutig gewisse Skepsis in den Gesichtern. Ich spreche die Menschen immer an und erkläre ihnen, dass ich sie sehr gerne fotografieren möchte und natürlich auch etwas kaufe, wenn diese Person etwas verkauft. Einmal habe ich einem Herren und seinem Kumpel einfach einen Drink spendiert und das machte sie so glücklich, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten zu Posen. Dabei sind es genau die spontanen Fotos, die ich so mag, wenn die Menschen gar nicht wissen, dass sie fotografiert werden. Es ist nicht so einfach.

Meine Reise startete im Januar auf Grenada und dauerte 14 Tage hoch bis nach Martinique. Ich musste nicht schwimmen, sondern war auf einem wunderschönen Katamaran zuhause. Viele Inseln sind bekannt wie z:B. St. Lucia, St. Vincent, Tobago Keys, Bequia, Union Island, Canouan und Mustique.

Heute möchte ich mit euch die Bilder von der „echten“ Karibik teilen. Ab und zu ist ein sogenanntes „Postkarten-Bild“ dabei, aber das macht die Karibik nicht nur aus. Es herrscht sehr viel Armut und die Menschen kämpfen täglich um jeden Dollar. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch und der Tourismus als wichtigste Einnahmequelle, geht stark zurück. Findet man eine wunderschöne Insel wie z.B. Palm Island, ist sie „privat“ und darf nur an bestimmten Stellen genutzt werden. Ist man mit einem Boot unterwegs, wird man täglich von schwimmenden Händlern besucht – sie docken an dein Schiff an und verkaufen Brot, fangfrischen Fisch, T-Shirt, Obst & Gemüse…..und wenn sie etwas nicht dabei haben, besorgen sie es für dich. Die Lebensmittelpreise sind in dieser Region min. 2 mal so hoch, denn die Inseln produzieren alle kaum und müssen alles importieren – den Fisch natürlich nicht.

Ich bin sehr begeistert und glücklich die Karibik nun sehr genau kennen gelernt zu haben. Ich hoffe, dass euch meine Reisefotos gefallen und euch etwas Sonne in den grauen Tag bringen.
Mein neues Lebensmotto: Sail more – work less!

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